Radsport
Kwiatkowski gewinnt Amstel Gold Race im Fotofinish, Geniets 42.
Erst nach längerem Wirrwarr stand Michal Kwiatkowski (Ineo Grenadiers) am Sonntag als Sieger des 56. Amstel Gold Race fest. Zunächst hatte der Franzose Benoît Cosnefroy (Ag2r-Citroën) gejubelt – erst mehrere Minuten später und nach Ansicht des Fotofinish durfte sich Kwiatkowski für den Sieg feiern lassen. Kevin Geniets (Groupama-FDJ) wurde bei seiner ersten Teilnahme an dem Klassiker 42.
Minutenlange Verwirrung: Zunächst war nicht klar, ob Michal Kwiatkowski (r.) oder Benoît Cosnefroy gewonnen hat Foto: Editpress/Jeff Lahr
„Es ist ein extrem hartes Rennen. Es geht von Anfang an immer auf und ab. Es ist eigentlich ein tolles Rennen, ich war aber leider heute nicht bei 100 Prozent“, fasste Kevin Geniets (Groupama-FDJ) sein erstes Amstel Gold Race zusammen. Der Luxemburger konnte bis rund 30 Kilometer vor dem Ziel mit den Besten mithalten, ehe er den Anschluss an die Spitzenfahrer verlor. „Ich hatte gehofft, bessere Beine zu haben. Das Rennen war aber ganz okay“, so der nicht ganz zufriedene Landesmeister, der mit 6:29 Minuten Rückstand als 42. ins Ziel fuhr. Dennoch hatte der 25-Jährige bei dem Klassiker viel Freude. „Es ist sehr speziell hier zu fahren, auch schon die Tour des Flandres letzte Woche. Es macht einfach Spaß“, so Geniets. „Die Flandern gefallen mir definitiv am Besten, Amstel steht aber auf meinem persönlichen Podium.“