Radsport
Kluckers über 126 Kilometer als Ausreißer bei Paris-Nice, Morang wird Neunter auf Rhodos
Arthur Kluckers hat sich bei Paris-Nice in Szene gesetzt: Auf der 6. Etappe des „Rennens zur Sonne“ war er über 126 Kilometer in der Spitzengruppe unterwegs – belohnt wurde das Quartett am Ende aber nicht. In Griechenland ist Mil Morang derweil unter die Top Ten gefahren.
Arthur Kluckers war am Freitag über 126 Kilometer Teil der Ausreißergruppe bei Paris-Nice Foto: AFP/Anne-Christine Poujoulat
Paris-Nice (F/2.UWT):
Über etwa 126 Kilometer hatte sich Arthur Kluckers (Tudor) am Freitag auf der 6. Etappe von Paris-Nice an der Spitze aufgehalten. 135 Kilometer vor dem Ziel in Apt hatten sich neben Kluckers Joshua Tarling (Ineos) aus Großbritannien, Igor Arieta (UAE) aus Spanien und der Belgier Steff Cras (Soudal) in der Spitzengruppe wiedergefunden. Das Quartett arbeitete gut zusammen, doch das Peloton kontrollierte die Ausreißer. Acht Kilometer vor dem Ziel konnte Kluckers dem hohen Tempo der letzten Ausreißer nicht mehr folgen, rund einen Kilometer später wurde er dann vom Peloton eingeholt. Es war ein kämpferischer Auftritt von Kluckers, der sich sonst stets in den Dienst seiner Mannschaftskollegen stellt. Am Ende kam er als 76. mit 5:04 Minuten Rückstand auf den Tagessieger ins Ziel. Der Sieg ging an den Kolumbianer Harold Tejada vom Team Astana. Er hatte sechs Sekunden Vorsprung vor der ersten Gruppe, in der sich die Favoriten auf den Gesamtsieg um den Führenden Jonas Vingegaard (Visma) befanden. In der Gesamtwertung veränderte sich unter den ersten zehn nichts. Bereits am Morgen verkündete allerdings Oscar Onley (Ineos), dass er auf einen Start wegen Krankheit verzichtet. Die siebte Etappe am Samstag von Nice nach Auron ist mit 3.149 Höhenmetern auf nur 138,7 km sowie einer Bergankunft auf 1.600 m Höhe die anspruchsvollste. Die 84. Auflage der „Course au Soleil“ endet am Sonntag mit einer erneut schweren Etappe rund um Nice.
Tirreno-Adriatico (I/2.UWT):
Der dänische Radprofi Michael Valgren hat bei der Fernfahrt Tirreno-Adriatico die fünfte Etappe gewonnen und eine lange Durststrecke beendet. Der 34-Jährige vom Team EF Education-EasyPost triumphierte am Freitag im Ziel des 184 km langen Teilstücks nach Mombaroccio als Solist und feierte den ersten Erfolg seit viereinhalb Jahren. Valgren, 2018 Gewinner des Amstel Gold Race, war der letzte Fahrer einer Fluchtgruppe.