Frankfurt-Marathon
Kinde läuft auf den 24. Rang und souverän zum Landesmeistertitel
Yonas Kinde hat seinen Favoritenstatus beim Frankfurt-Marathon bestätigt und sich souverän den nationalen Meistertitel gesichert. Der 46-Jährige lief in 2:20:00 Stunden auf Rang 24 des Gesamtklassements. Bei den Damen ging der Landesmeistertitel an Laura Grober, während sich im Eliterennen eine dramatische Entscheidung um den Gesamtsieg abspielte.
Nach dem Halbmarathon-Titel bei der route du Vin in Remich holte Yonas Kinde nun in Frankfurt auch den im Marathon Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
„Happy and proud!“, schrieb Yonas Kinde am Sonntag in den sozialen Medien. Als Favorit auf den nationalen Titel beim Frankfurt-Marathon gestartet, sicherte sich der Celtic-Athlet diesen souverän und landete im Gesamtranking des Rennens in der Main-Metropole zudem in den Top 25. Mit seiner Zeit von 2:20:00 Stunden belegte er Rang 24. „Mein Ziel war es, den nationalen Titel zu gewinnen und eine starke Zeit zu erzielen – Mission erfüllt, trotz des regnerischen Wetters!“, lautete das Fazit des 46-Jährigen. Sammy Shu vom CAE Grevenmacher überquerte die Ziellinie als Zweiter mit einem Rückstand von 16:05 Minuten auf Kinde. Das Meisterschaftspodium komplettierte Eric Gonderinger vom Team Snooze, der nach 2:40:14 Stunden ins Ziel kam.
Roca Verbandsmeisterin
Bei den Damen gab es unterdessen kein Vorbeikommen an Tatiana Roca vom CSL, die mit ihrer Zeit von 2:50:16 Stunden deutlich unter der Drei-Stunden-Marke blieb. Da die Rumänin jedoch nicht die luxemburgische Staatsbürgerschaft besitzt, wird sie nicht als Landesmeisterin gewertet, sondern als Verbandsmeisterin. Den nationalen Titel sicherte sich somit Laura Grober (CAD) in 3:07:49 Stunden. Das luxemburgische Podium komplettierten Anne-Claire Decker von der Fola (3:22:58) und Lis Thilmann vom Team Snooze (3:24:08).
Dramatische Entscheidung im Eliterennen
Europameister Amanal Petros verpasste den möglichen Sieg nach einer kurzen Auseinandersetzung mit einem Essenslieferanten kurz vor dem Ziel. Der Deutsche lag in Führung, als er mit einem Boten aneinandergeriet, der mit seinem Fahrrad auf der Ideallinie stand. Petros verlor dadurch kurzzeitig den Rhythmus. Sein Verfolger Jirata Denki aus Äthiopien nutzte die Gelegenheit, zog vorbei und triumphierte in 2:05:26 Stunden vor dem deutschen Rekordhalter (2:05:46). Petros lief dennoch jubelnd ins Ziel in der Frankfurter Festhalle. Bei den Frauen setzte sich ebenfalls eine Äthiopierin durch: Zeineba Worku gewann in 2:19:45 Stunden.