Giro d‘Italia
Jhonatan Narváez gewinnt Zielsprint – Ciccone in Rosa
Bis kurz vor dem Ziel der vierten Etappe des Giro d’Italia sieht es nach einem Sieg für einen Schweizer Radprofi aus. Dann wird er doch noch abgefangen.
Jhonatan Narvaez jubelt, als er die Ziellinie überquert und die 4. Etappe des Giro d’Italia 2026 gewinnt Foto: AFP/Luca Bettini
Der ecuadorianische Radprofi Jhonatan Narvaez hat die vierte Etappe des Giro d’Italia gewonnen. Er setzte sich nach 138 Kilometern von Catanzaro nach Cosenza im Sprint gegen Orluis Aular aus Venezuela und Giulio Ciccone aus Italien durch. Der Italiener sicherte sich durch seinen dritten Platz das Rosa Trikot des Gesamtführenden.
Attacke in der Altstadt
Wie die vorherige war die vierte Etappe zweigeteilt: Die ersten ungefähr 80 Kilometer bis zum Zwischensprint verliefen entlang der Küste überwiegend flach. Anschließend wurde es bergiger. Nach einem kurzen Plateau ging es in Stufen ins Tal und danach wieder leicht ansteigend nach Cosenza. Die letzten zwei Kilometer führten kurvig in die historische Altstadt. Dort startete Christen eine Attacke. Bis 400 Meter vor dem Ziel sah es so aus, als ob er die Etappe für sich entscheiden könne. Aber dann wurde der Schweizer doch noch eingeholt.
Wie die dritte Etappe lief auch die vierte ohne heftige Stürze ab. Am Samstag waren rund 35 Fahrer bei einem Massencrash zu Boden gegangen. Dabei hatte es vor allem das UAE-Team hart erwischt