Basketball

Heffingen gelingt der Überraschungscoup

Im ersten Relegationsspiel sorgte Zweitligist Heffingen für die Überraschung und setzte sich mit 89:79 gegen ein mit Verletzungssorgen geplagtes Moselaner Team durch: Nach Ange Konan Oth fiel auch noch Sam Streef während der Partie verletzt aus.

Tom Quarry und Heffingen feiern Führungstor gegen Pikes in spannendem Fußballspiel mit 1:0 Ergebnis

Tom Quarry und Heffingen überraschen die Pikes und gehen mit 1:0 in Führung Foto: Editpress/Gerry Schmit

Die Musel Pikes, die bereits zum dritten Mal in Folge durch die Relegation gehen müssen, um den Klassenerhalt zu sichern, gingen als Favorit in die Partie, zumal Zweitligist Heffingen zuletzt fünfmal in Folge verloren und in der Aufstiegsgruppe lediglich drei von zehn Spielen gewonnen hatte.

„Wir hatten nichts zu verlieren und konnten nur noch gewinnen. Der Druck lastete auf den Schultern der Musel Pikes“, so Kapitän Charel Oly, dessen Team am Freitag eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Wochen zeigte. „Endlich haben wir wieder als Mannschaft agiert. Ich sagte auf der Bank: Wir spielen endlich wieder Basketball“, meinte der Heffinger Kapitän mit einem Lachen. Er merkte aber auch an, dass die Musel Pikes durch den Ausfall von Sam Streef geschwächt waren. „Ich hoffe, Sam geht es gut“, so Oly.

Die Moselaner erwischten den besseren Start: Welter und Co. versenkten vier Dreier in den ersten sechs Minuten und lagen schnell 16:9 in Führung. Der Heffinger Coach Alexis Kreps reagierte mit einer Auszeit und schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn die Hausherren zeigten eine Reaktion (15:16). Auch wenn die Musel Pikes leicht im Vorteil schienen, zeigte sich Heffingen hartnäckig.

Schrecksekunde

In der 14. Minute mussten die Gäste dann die bereits erwähnte Schrecksekunde verkraften: Sam Streef erlitt bei einem Zusammenprall eine Fußverletzung und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Neben Ange Konan Oth, der verletzungsbedingt in Zivil auf der Bank saß, fehlte somit ein weiterer wichtiger Spieler. Heffingen verschaffte sich zwar kurzzeitig etwas Luft (34:29), doch die Antwort der Moselaner ließ nicht lange auf sich warten (34:38).

Auch nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften einen ausgeglichenen Schlagabtausch (53:52), ehe Heffingen mit einem 12:2-Lauf unter dem Impuls von Schuder eine Elf-Punkte-Führung herausspielte (65:54). Die Gäste reduzierten zum Ende des dritten Viertels zwar den Rückstand (65:58), doch der Elan der Gastgeber war nicht zu bremsen: Angeführt vom Trio Washington/Parker/Quarry, blieb die US die tonangebende Mannschaft und baute die Führung im letzten Viertel sogar noch aus (77:64, 34‘).

Im Überblick

Relegation („Best of three“):
1. Spiel:
Heffingen - Musel Pikes 89:79
2. Spiel, Dienstag, 19. Mai:
20.00: Musel Pikes - Heffingen
3. Spiel, Samstag, 23. Mai (falls nötig):
tbd: Heffingen - Musel Pikes

„Heffingen hatte nichts zu verlieren und zeigte mehr Einsatz. Hinzu kam, dass bei uns die Würfe nicht fielen. In der zweiten Hälfte gelang uns nicht ein einziger Dreier und Heffingen sicherte sich 16 Rebounds mehr als wir. Ich würde nicht sagen, dass die Heffinger besser sind als wir, doch sie haben ihren Job erledigt“, so Filipe Abreu. Der Pikes-Coach lobte den Einsatz seiner Bankspieler: Ein Spieler wie Enzo Sanna habe immer wieder Energie ins Spiel gebracht.

Am Dienstag hat Heffingen die Chance, mit einem weiteren Sieg im zweiten Spiel in Stadtbredimus den Aufstieg in die Enovos League zu sichern.

Statistik

„T“-Bestnote: Austin Parker (US Heffingen)
Viertel: 19:21, 22:23, 24:14, 24:21
Heffingen: Washington 26, Parker 22, Schuder 13, Quarry 10, Bourgeois 9, Brink 7, Kreps 2, Oly 0
Musel Pikes: Key 24, Hammond 18, Sanna 17, Welter 7, Streef 5, Kerschen 4, Macalou 2, Hartz 2, Mustafic 0
Schiedsrichter: Hermann/Pesche/Schomer
Zuschauer: 312 zahlende

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