Tischtennis
FLTT-Kongress: Sportliche Superlative und schwindende Lizenzzahlen
Auf Einladung des Dëschtennis Mertert fand am Samstag in Wasserbillig der 81. Kongress des Tischtennis-Verbandes statt. Dabei wurde das Mandat der Mannschaft von Präsident André Hartmann um eine weitere Amtsperiode verlängert. In seiner Ansprache blickte der ehemalige Nationalspieler auf eine, aus sportlicher Sicht, außergewöhnliche Saison zurück. Die größte Herausforderung der Verantwortlichen ist es allerdings, zusammen mit den Vereinen, den bedenklichen Rückgang der Lizenzen zu stoppen.
Das Mandat von FLTT-Präsident André Hartmann wurde verlängert Archivbild: Editpress/Gerry Schmit
„Wenn wir auf die letzten zehn Monate zurückblicken, dann steht ohne Zweifel die einzigartige und außergewöhnliche sportliche Leistung unserer beiden Ausnahme-Athletinnen Ni Xia Lian und Sarah De Nutte im Mittelpunkt“, würdigte André Hartmann den sensationellen Gewinn der Bronzemedaille im Damen-Doppel bei der Weltmeisterschaft in Houston (USA) Ende November vergangenen Jahres, die eine regelrechte Welle der Begeisterung, u.a. in den sozialen Netzwerken, ausgelöst hatte. Die nationale und internationale Presse übertraf sich mit Superlativen, um die Leistung der beiden Ballkünstlerinnen zu beschreiben, „Nationbranding“ vom Feinsten. Nicht zu vergessen sei zudem die erstmalige Qualifikation von zwei Spielerinnen für die Olympischen Spiele in Tokio.