Handball
FLH-Kongress: Die Zukunft vorbereitet
Zukunftsplan beschlossen, Nationaltrainer präsentiert und die AXA League ausgelost: Der luxemburgische Handball ist bereit für die neue Saison.
FLH-Präsident Dr. Romain Schockmel Foto: Editpress/Gerry Schmit
Am Samstag fand in Ospern die ordentliche Generalversammlung des luxemburgischen Handball-Verbandes (FLH) statt. Präsident Dr. Romain Schockmel nannte dabei in seiner Ansprache als Priorität für die Zukunft die Vertiefung der Zusammenarbeit mit den Vereinen. Er unterstrich außerdem, dass mit den beiden neuen Nationaltrainern Nina Kanto (Damen) und Didier Dinart (Herren) zwei wichtige Persönlichkeiten für die Weiterentwicklung des luxemburgischen Handballs verpflichtet werden konnten. Der Vorstand stellte darüber hinaus einen Zwölf-Punkte-Plan vor. Dieser legt den Fokus auf eine stärkere Visibilität, eine Verbesserung der Finanzverwaltung sowie die Professionalisierung des Handballs. Bestandteil des Plans ist auch das Projekt einer Handball-Akademie. Ein letztes Mal trat derweil der Technische Direktor Alexandre Scheubel ans Rednerpult, um seine Bilanz zu präsentieren. Die Wege der FLH und Scheubel werden sich bekanntlich trennen, ein Nachfolger steht noch nicht fest.
Denis Weinquin, Präsident der Referees Commission, rief die Vereine dann noch dazu auf, sich aufgrund eines Mangels verstärkt für die Gewinnung neuer Schiedsrichter einzusetzen. Im Rahmen des Kongresses wurde auch der erste Spieltag der AXA League 2026/27 ausgelost. Bei den Herren kommt es am Wochenende des 6. September zum Kordallderby zwischen den Red Boys und Käerjeng. Außerdem trifft Berchem auf Diekirch, Rümelingen auf Esch und Düdelingen auf den Standard. Bei den Damen kommt es zum Auftakt der neuen Saison zu den Duellen Red Boys gegen Museldall, Diekirch gegen Düdelingen und Käerjeng gegen Standard.