Nach eskaliertem Protest
FLF bezieht Stellung zu Vorfall im Stade de Luxembourg
Eine Protestaktion im Stade de Luxembourg ist am Freitag eskaliert. Es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit dem Sicherheitspersonal. Der Vorfall sorgte für Aufruhr – und Kritik am Luxemburger Fußballverband (FLF). Dieser hat sich am Sonntag in einem Presseschreiben zu dem Vorfall geäußert.
Foto: Editpress/Jeff Lahr
Ein von „CID Fraen an Gender“ organisierter Protest im Stade de Luxembourg ist am Freitag eskaliert. Sicherheitsangestellte des Stadions gingen gewaltsam gegen die Demonstrierenden vor, als diese mit Plakaten gegen die Nominierung des Luxemburger Fußballspielers Gerson Rodrigues protestierten. Dieser war zuvor wegen häuslicher Gewalt zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Eine Aktivistin erlitt bei dem Vorfall einen gebrochenen Finger. „CID Fraen an Gender“ hatte die Haltung der FLF noch am selben Abend kritisiert – diese banalisiere Gewalt, insbesondere gegen Frauen. Am Samstag drückten auch die Sozialistischen Frauen ihre „tiefe Empörung über eine Reihe von Entscheidungen, Handlungen und Äußerungen des Luxemburger Fußballverbands“ aus. Am Sonntagabend hat der Luxemburger Fußballverband (FLF) in einer Pressemitteilung Stellung zu dem Vorfall bezogen.