Tageblatt Flèche du Sud

„Es lief von Tag zu Tag besser“: Die Reaktionen der Luxemburger

Insgesamt waren bei der 75. Tageblatt Flèche du Sud zwölf Luxemburger am Start. Vier von ihnen sowie Nationaltrainer Jempy Drucker berichten, wie sie das Rennen erlebt haben.

Nationalmannschaft im Radrennen-Peloton, Teamarbeit und Respekt bei Straßenradrennen sichtbar

Die Nationalmannschaft hat sich im Peloton Respekt verdient Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Noé Ury (Storck-MRW Bau; 31. der Gesamtwertung): „Es ist immer schön, zu Hause vor Familie und Freunden zu fahren. Das gibt einen Extra-Boost. Wir waren mit einer Mannschaft am Start mit starken Leuten im Berg. Mit Edgar (Cadena) haben wir die Top Ten im GC angepeilt, deswegen habe ich in Bourscheid für ihn gearbeitet und meine eigenen GC-Ambitionen hinten angestellt. Das Fazit fällt insgesamt gut aus. Langsam kommt auch meine Form. Es war für uns eine positive Woche.“

Loïc Bettendorff (Hrinkow Advarics; 33. der Gesamtwertung): „Ich hatte mir ehrlich gesagt ein bisschen mehr erhofft. Vor allem am Samstag in Steinfort war ich ziemlich enttäuscht. Auf der letzten Etappe am Sonntag hatte ich einen meiner schlechtesten Tage auf dem Rad. Der Tank war leer.“

Lennox Papi (Luxemburg; 48. der Gesamtwertung): „Die letzte Etappe war noch einmal richtig schwer, auch wenn es auf dem Papier anders aussah. Das Feld war durch die vielen Kurven immer in die Länge gezogen. Es war nicht einfach. Mit meiner Leistung bin ich insgesamt sehr zufrieden. Ich hatte nicht erwartet, dass ich so gut mithalten kann.“

Alex Kerrens (Luxemburg; 103. der Gesamtwertung): „Ich glaube, dass wir als Nationalmannschaft ein bisschen unterschätzt wurden, weil viele von uns erstmals die Flèche du Sud gefahren sind. Es lief dann aber von Tag zu Tag besser, wir sind als Gruppe zusammengewachsen und haben von Tag zu Tag unseren Job besser erledigt, sodass wir im Peloton auch ein bisschen Respekt bekamen. Ich denke, wir können mit unserer Leistung zufrieden sein. Es war auch für mich die erste Flèche du Sud. Ich war im Vorfeld ein bisschen nervös, ein 2.1-Rennen - und dann gleich fünf Tage. Doch es ging, wie gesagt, Tag für Tag besser.“

Jempy Drucker (Nationaltrainer): „Wir haben versucht, das Rennen zu animieren. Mats ist sehr stark gefahren und wurde dabei gut unterstützt von unseren jungen Fahrern. Die Hoffnung war, dass wir mit Mats und seiner Erfahrung die Jüngeren motivieren und mitziehen. Das hat sehr gut geklappt. Sie haben sich wirklich gut geschlagen. Wir haben alles versucht, auch heute (Sonntag) noch mal. Am Ende hat die beste Mannschaft gewonnen.“

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

ING Night Marathon

Von Debütanten bis Routiniers: Viele glückliche Finisher

Radsport

Juniorin Elena Lopes überzeugt in Okzitanien als Zehnte

Giro d‘Italia

Vingegaard nähert sich dem Rosa Trikot an