Cyclocross
„Ein befreiender Sieg für Marie“: Trainer Misch Wolter blickt auf historischen Sieg zurück
Marie Schreiber hat am Samstag das nächste Kapitel in der umfangreichen Erfolgsgeschichte des luxemburgischen Radsports geschrieben. Im niederländischen Hulst hat die Landesmeisterin das Kunststück fertiggebracht, die gesamte Weltelite hinter sich zu lassen, und damit als erste Luxemburgerin überhaupt ein Rennen im Cyclocross-Weltcup gewonnen. Das Tageblatt hat sich nach ihrem Überraschungssieg mit Misch Wolter, einem der Architekten dieses überragenden Erfolgs, unterhalten.
Marie Schreiber holte den ersten luxemburgischen Sieg im Cyclocross-Weltcup Foto: FSCL
Nach der emotionalen Siegerehrung, während der erstmals seit Oktober 2021 nicht die niederländische Nationalhymne abgespielt wurde, bedankte sich Marie Schreiber bei den Personen aus ihrem Umfeld, die diesen Triumph überhaupt erst möglich gemacht haben. Bei ihrer Familie, bei ihrer Mannschaft SD Worx – Protime und bei allen Leuten, die sie unterstützen. „Ich kann meine Rennen fahren, ohne mir irgendwelche Gedanken machen zu müssen. Alles läuft einwandfrei“, erklärt die 21-jährige, die für ihr Alter eine erstaunliche Reife an den Tag legt. Der Profisportlerin geht es beim Ausüben dieser extrem anspruchsvollen Disziplin in erster Linie darum, Spaß zu haben und die Rennen mit einer gewissen Lockerheit anzugehen.