Enovos League

Düdelingen zittert sich gegen die Steelers zum Sieg

Zum Auftakt des siebten Spieltags erfüllte Düdelingen seine Pflichtaufgabe und setzte sich gegen die Kordall Steelers durch. Der T71 tat sich allerdings lange Zeit schwer, nahm im Schlussviertel zwar das Heft in die Hand, musste dann doch bis zur letzten Sekunde zittern.

Für Domenick Sleva und den T71 Düdelingen war der Sieg gegen die Kordall Steelers hart umkämpft

Für Domenick Sleva und den T71 Düdelingen war der Sieg gegen die Kordall Steelers hart umkämpft Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Während Düdelingen am vergangenen Wochenende eine deutliche Niederlage gegen Meister Ettelbrück hinnehmen musste, feierten die Kordall Steelers gegen Hostert ihren ersten Saisonsieg. Die Steelers wollten nachlegen, während es für Düdelingen darum ging, zurück in die Erfolgsspur zu finden.

Stephens nicht zu stoppen

Nach einem ausgeglichenen Beginn (14:16, 8‘) übernahmen die Gäste zunehmend die Initiative. Angeführt von Muric, der im ersten Viertel zehn Punkte erzielte, setzten die Steelers Akzente und erspielten sich zur ersten Viertelpause einen Vorsprung von acht Punkten.

Im zweiten Durchgang gelang es den Steelers, diesen Vorteil vorerst zu verteidigen (19:27). Doch Düdelingen erhöhte in der Folge den Druck und reagierte mit einem 11:0-Lauf (30:27, 15‘). Es gelang ihnen allerdings nicht, den Vorsprung auszubauen, denn die Gäste blieben konzentriert und schlugen zurück (30:36, 16‘). Bis zur Pause stellte der T71 den Ausgleich wieder her.

Auch nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe. Die Gäste versteckten sich keineswegs, eroberten sogar in der 27. Minute die Führung zurück (49:50, 27‘).

Statistik

„T“-Bestnote: Nelly Stephens (T71 Düdelingen
Viertel: 16:24, 24:16, 17:15, 29:29
Düdelingen: Taylor 22, Sleva 17, Stephens 12, Jack 11, Ceman 11, Agbodenou 10, Malesevic 3, Reisdorffer 0, Summer 0
Kordall: Conway 32, Early 15, Muric 11, Jones 7, Kuhlmann 7, Mendes 5, Eco 4, Martins 3, Schmit 0
Schiedsrichter: Lampe/Richartz/Pascolini
Zuschauer: 257 zahlende

Aufseiten der Düdelinger war Taylor zwar ab der 29. Minute mit vier Fouls vorbelastet, doch der Gastgeber konnte sich auf Routinier Stephens verlassen: Nelly bescherte seinem Team nahezu im Alleingang ein kleines Polster (61:55, 31‘).

Steelers kämpfen sich zurück

Kuhlmann konterte zwar mit einem Dreier (61:58), doch der Knoten schien bei den Düdelingern geplatzt: Sleva, Ceman und Co. schraubten den Vorsprung auf 13 Zähler (74:61). Zu diesem Zeitpunkt waren bei den Gästen Profi-Spieler Jones sowie Muric bereits mit fünf Fouls ausgeschieden. Die Partie schien gelaufen, doch die Gäste zeigten Einsatz und kämpften sich Punkt um Punkt zurück.

Knapp zwei Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung der Hausherren nur noch einen Punkt (80:79). In einer dramatischen Schlussphase traf Dzenan Eco 51 Sekunden vor dem Ende zwar zum Gleichstand (81:81), doch beim T71 bewahrte Taylor die nötige Ruhe (85:81). Es blieben noch zehn Sekunden zu spielen: Conway machte seinem Team im Gegenzug mit einem Distanzwurf noch einmal Hoffnung, doch Düdelingen rettete den Sieg über die Runden: Nach einem Foul verwandelte Sleva zwar nur einen Freiwurf (86:84), doch die Gäste konnten den letzten Ballbesitz nicht ausnutzen.

„In dieser Saison muss man gegen jeden Gegner bis zum Schluss spielen. Die Liga ist extrem ausgeglichen und man hat das Gefühl, jeder kann gegen jeden gewinnen. Im offensiven Bereich sind wir bisher nicht im Rhythmus. Und wenn es in der Offense nicht läuft, dann fehlt auch der Rhythmus im defensiven Bereich“, analysierte T71-Kapitän Christopher Jack.

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