Radsport
Die Jagd nach dem ersten Ausrufezeichen beginnt ab Sonntag mit Paris-Nice – Alex Kirsch am Start
Paris–Nice markiert traditionell den ersten großen Härtetest der Straßensaison im Radsport – und gilt zugleich als früher Fingerzeig darauf, welche Rundfahrt-Spezialisten später bei der Tour de France um den Gesamtsieg kämpfen könnten. Einziger Luxemburger am Start ist Alex Kirsch vom Team Cofidis.
Juan Ayuso (links) und João Almeida (rechts) werden bei Paris-Nice aufeinandertreffen Foto: AFP/João Matos
Die Rundfahrt wird häufig als klassische Fernfahrt bezeichnet, denn ihrem ursprünglichen Konzept folgend, verbindet sie seit jeher das Zentrum Frankreichs mit der Mittelmeerküste. Anfang März startet das Rennen meist im noch winterlich grauen Norden des Landes und führt hinunter ans oft schon frühlingshafte Mittelmeer. Diese symbolische Reise vom Winter in den Frühling brachte dem Rennen seinen poetischen Beinamen ein: das „Rennen zur Sonne“.
Erstmals ausgetragen wurde Paris–Nice im Jahr 1933. Heute gehört die Rundfahrt zum Portfolio des Veranstalters Amaury Sport Organisation (ASO), der auch die Tour de France organisiert. Zu den Favoriten auf den diesjährigen Gesamtsieg zählt João Almeida vom Team UAE Team Emirates. Der Portugiese gewann im vergangenen Jahr unter anderem die Baskenland-Rundfahrt, die Tour de Suisse sowie die Tour de Romandie und belegte bei der Vuelta a España Rang zwei. Ebenfalls im Fokus steht Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike). Der Vuelta-Sieger und Tour-Zweite des Vorjahres wird seine Saison bei Paris-Nice beginnen.