Paralympics

Die Geschichte von Flüchtling Anas Al Khalifa: „Habe mein Leben zurück“

Der Syrer Anas Al Khalifa lebt als Flüchtling im deutschen Halle an der Saale. Seit einem Arbeitsunfall in Magdeburg 2018 sitzt er im Rollstuhl. Das Kanufahren hat ihm neuen Lebensmut gegeben. Bei den Paralympics in Tokio feiert er einen Sieg.

Der Kanute Anas Al Khalifa (Refugee-Team des IPC) startete am Donnerstag bei den Paralympics in Tokio

Der Kanute Anas Al Khalifa (Refugee-Team des IPC) startete am Donnerstag bei den Paralympics in Tokio Foto: Marcus Brandt/dpa

Anas Al Khalifa war komplett durchnässt und durchgefroren. Und er wollte möglichst schnell zurück in sein Zimmer, zu seinem Handy. Er wollte versuchen, seine Familie in Syrien zu erreichen, um zu wissen, ob sie seine beiden Kanu-Läufe bei den Paralympics in Tokio haben sehen können. „Es ist schwer, weil wir in Syrien oft keinen Strom und kein Internet haben“, sagte der im deutschen Halle an der Saale lebende Flüchtling: „Zuletzt hatte ich vor einer Woche zu ihnen Kontakt.“ Gesehen hat er sie seit zehn Jahren nicht.

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