Handball

Der Trend zum Torspektakel

Das Spitzenspiel in der AXA League zwischen Düdelingen und Berchem am vergangenen Donnerstag war ein wahres Torspektakel. Es ist ein wachsender Trend im Handball.

Durch einen schnellen Abschluss hat die Abwehr keinen Zugriff auf den gegnerischen Angriff

Durch einen schnellen Abschluss hat die Abwehr keinen Zugriff auf den gegnerischen Angriff Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

82 Tore in einem Spiel, ein Spektakel für die Zuschauer: Düdelingen und Berchem trennten sich am vergangenen Donnerstag im Spitzenspiel der AXA League 41:41 unentschieden. Das sind durchschnittlich 1,37 Tore pro Minute. Die Zahlen sind beeindruckend. HC Berchem-Trainer Marko Stupar geht weiter ins Detail. „Wenn wir die Ballverluste und Fehlwürfe dazuzählen, gab es in diesem Spiel fast 100 Angriffe. Rechnet man das zurück, dann dauerte es ab dem Moment des Ballbesitzes bis zum Abschluss nur 15 bis 20 Sekunden. Das ist sehr schnell“, so der 42-Jährige. „Die Spieler haben während des Spiels bis zu vier Kilometer im Vollsprint zurückgelegt.“

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