Nationalmannschaft

Das Ende einer Ära: Paul Philipp über die Entscheidung, den Vertrag von Luc Holtz nicht zu verlängern

Der 9. Juli 2025 wird in die Geschichte des Luxemburger Fußballs eingehen: Gerade, als es nach einem turbulenten Monat wieder etwas ruhiger um den Verband geworden war, kündigte die FLF per Pressemitteilung an, dass man den auslaufenden Vertrag von Nationaltrainer Luc Holtz nicht verlängern werde. Geht es nach den Plänen des Gremiums um Präsident Paul Philipp, endet demnach im Dezember eine Ära der „Roten Löwen“ – dies dann nach exakt 150 Länderspielen unter dem 56-Jährigen.

Nun brodelt es in der Gerüchteküche: Sitzen dort etwa der aktuelle und der zukünftige Nationaltrainer? Dass Mario Mutsch (r.) den Posten übernimmt, ist eine von vielen Optionen.

Nun brodelt es in der Gerüchteküche: Sitzen dort etwa der aktuelle und der zukünftige Nationaltrainer? Dass Mario Mutsch (r.) den Posten übernimmt, ist eine von vielen Optionen. Foto: Editpress/Gerry Schmit

Sechs Monate wird Luc Holtz noch Nummer zwei der dienstältesten Fußballnationaltrainer der Welt sein, danach endet seine Amtszeit, am 31. Dezember. Vorausgesetzt, es bleibt bei den am Mittwoch angekündigten Plänen des FLF-Verwaltungsrats. Dessen Entscheidung ist aufgrund der Spannungen der vergangenen Wochen nicht völlig überraschend, der Zeitpunkt der Pressemitteilung dagegen schon: Der Vertrag des 56-Jährigen läuft erst Ende des Jahres aus. Bis dahin wird das Nationalteam allerdings in der WM-Qualifikation gegen Nordirland, die Slowakei und Deutschland um ein Ticket bei der nächsten Weltmeisterschaft kämpfen. „So ist es für alle möglich, die Kampagne mit der nötigen Ruhe und vollen Konzentration anzugehen, was die Priorität des Verbandes ist“, hieß es in dem Schreiben.

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