Handball

Luxemburg startet in Nordmazedonien in die Dinart-Ära

Didier Dinart gibt am Mittwochabend in Nordmazedonien sein Debüt als Luxemburgs Nationaltrainer. Dem Auftakt in der EM-Qualifikation folgt am Sonntag das Heimspiel gegen Schweden. Es sind zwei schwierige Aufgaben – für den französischen Weltmeister stehen dabei weniger die kurzfristigen Ergebnisse als vielmehr der Aufbau und die Entwicklung im Mittelpunkt.

Felix Werdel sieht das neue Trainergespann als große Chance

Felix Werdel sieht das neue Trainergespann als große Chance Foto: Hype/FLH

Ein Trainer mit dem internationalen Renommee von Didier Dinart gab es im luxemburgischen Handball noch nie. Zwei olympische Goldmedaillen, drei Weltmeistertitel und zwei Europameisterschaften sammelte der heute 49-Jährige als Spieler mit Frankreich. 2017 führte er „Les Bleus“ zudem als Nationaltrainer zum WM-Titel. Nun steht er vor seinem Trainerdebüt bei den „Roten Löwen“. Nationalspieler Felix Werdel sieht das als große Chance.

„Die Philosophie, die Didier und sein Co-Trainer Yacinn (Bouakaz) in die Mannschaft bringen, war ein nötiger Schritt, um uns über die nächsten Jahre und Kampagnen weiterzuentwickeln“, erklärte Werdel am vergangenen Freitag bei der Pressekonferenz vor dem Auftakt der EM‑Qualifikation. „Beide bringen eine Art und Weise rein, die wir noch nicht erlebt haben. Ihre Erfahrung ist auf Weltniveau. Wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen und gemeinsam arbeiten. Dann sehe ich für die Zukunft eine sehr positive Entwicklung. Wir haben Ambitionen, sind uns aber bewusst, dass nicht von heute auf morgen alles anders wird. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.“

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