Enovos League

Auch ohne Vujakovic: Walferdingen zeigt eine Reaktion

Nach der Auftaktniederlage gegen Esch am vergangenen Wochenende konnte sich Walferdingen gegen Aufsteiger Gréngewald, der bis zur Mitte des dritten Viertels Paroli bot, im Endeffekt deutlich durchsetzen.

Victor Shungu Bonga und die Résidence holten sich den ersten Saisonsieg

Victor Shungu Bonga und die Résidence holten sich den ersten Saisonsieg Foto: Editpress/Fernand Konnen

Der Saisonstart verlief für die Résidence alles andere als nach Maß: Profi-Spieler Ahmad Rand verletzte sich im letzten Vorbereitungsspiel und wurde durch Desean Parsons ersetzt, der gegen den Gréngewald sein Debüt feierte. Auch Kapitän Vujakovic fehlte an den ersten beiden Spieltagen aufgrund einer Sperre.

Zu früh aufgegeben

„In Esch war ein Sieg möglich, aber vielleicht haben wir zu früh aufgegeben. Gegen den Gréngewald haben wir dagegen Kampfgeist bewiesen und gezeigt, dass wir bereit sind. Dieser Sieg war im Hinblick auf das Pokalspiel am Mittwoch gegen Zolver wichtig“, erklärte Victor Shungu Bonga, der zugab, dass sein Team sich zu Beginn der Partie schwertat. „Zum Schluss hat unsere Defense den Unterschied gemacht. Wir arbeiten hart, um uns im defensiven Bereich zu verbessern, denn wir wissen, dass die Spiele in der Verteidigung gewonnen werden.“ Shungu Bonga freut sich auch auf die Rückkehr des Kapitäns am Mittwoch: „Es ist positiv, dass wir auch ohne Oli gewinnen konnten – unsere Bank ist tiefer besetzt als vergangene Saison, doch die Präsenz von Oli ist ein großer Faktor. Und mit ihm läuft es automatisch besser.“

Statistik

„T“-Bestnote: Mykolas Maindron (Résidence Walferdingen)

Viertel: 13:15, 18:16, 20:11, 34:19

Walferdingen: Stuckey 26, Maindron 11, Hampton 11, Schomer 9, Gindt 8, Parsons 7, Shungu Bonga 6, Saldana 3, Lukic 2, Alissoutin 2, Kloss 0

Hostert: Clark 19, Ingram 15, Tumblin 10, Bauer 6, Kerschen 6, Pividor 5, Julien 0, Demuth 0

Schiedsrichter: L. Weiwers/Bleser/Monkunas

Zuschauer: 90 zahlende

Zunächst entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch. Der Gastgeber erspielte sich zwar im zweiten Viertel eine Acht-Punkte-Führung (29:21), doch die Antwort von Hostert ließ nicht lange auf sich warten: Tumblin und Ingram sorgten für den Ausgleich zur Pause.

Einbruch der Gäste

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Gréngewald vorerst am Ball: Mit einem Distanzwurf brachte Bauer sein Team in der 25. Minute 36:40 in Führung. Die Freude währte nicht lange, denn danach brachen die Gäste ein und bis zum Schluss des dritten Viertels gelangen Hostert lediglich zwei Punkte. „Ab dem dritten Viertel ging es bergab. Wir trafen unsere Würfe nicht, wobei wir bereits im ersten Viertel unsere Chance nicht nutzten und einfache Körbe liegen ließen. Hinzu kam, dass wir im defensiven Bereich nicht konsequent genug waren. Das Resultat sagt, was falsch gelaufen ist“, resümierte Luca Pividor den Einbruch seines Teams.

Walferdingen nutzte die Schwächen des Gegners konsequent aus und ließ nichts mehr anbrennen. Angeführt von Stuckey und Maindron, der die Partie mit einem Double-Double (elf Punkte und elf Rebounds) abschloss, unterstrichen die Lokalen ihre Überlegenheit.

Nach dem Auftaktsieg gegen die Musel Pikes am vergangenen Sonntag, musste der Aufsteiger eine im Endeffekt deutliche Niederlage hinnehmen: „Wir sehen, dass einiges schiefgelaufen ist, jetzt gilt es, Lehren aus dieser Niederlage zu ziehen. Es sind Kleinigkeiten, die angepasst werden müssen“, meinte Pividor.

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