Golf

44. Ryder Cup in Rom: Traumstart für Team Europa

Team Europa startet überragend in den 44. Ryder Cup. Mit 4:0 liegen die Herausforderer gegen die US-Auswahl nach den ersten Partien in Führung. Die Titelverteidiger müssen sich steigern.

Für Team Europa spielen unter anderem Tommy Fleetwood (England/links) und Rory Mcllroy (Nordirland/Mitte)

Für Team Europa spielen unter anderem Tommy Fleetwood (England/links) und Rory Mcllroy (Nordirland/Mitte) Foto: Paul ellis/AFP

Europas Golfer sind vielversprechend in den 44. Ryder Cup in Rom gestartet. Das Team um Jon Rahm und Rory McIlroy gewann am Freitag alle vier Vormittagsduelle und führt den prestigeträchtigen Kontinentalvergleich gegen die favorisierten Titelverteidiger aus den USA mit 4:0 Punkten an. Das gab es in der langen Geschichte des Ryder Cups noch nie. Am Nachmittag geht es im Marco Simone Golf & Country Club in die zweite Runde. Erneut stehen vier Team-Duelle auf dem Programm.

Um 7.35 Uhr begann der Ryder Cup bei Sonnenschein unter dem Jubel Tausender Golf-Fans. Auf den riesigen Tribünen am ersten Abschlag herrschte eine Stimmung wie in einem Fußballstadion. Mit „Europe, Europe!“-Sprechchören feierten die Zuschauer die Europa-Spieler. Auch Tennis-Superstar Novak Djokovic feuerte das Heimteam an. 

Den ersten Punkt für Europa holten Rahm (Spanien) und Tyrrell Hatton (England) gegen den Weltranglistenersten Scottie Scheffler und Sam Burns vorzeitig nach nur 14 gespielten Löchern. Auch das skandinavische Duo Viktor Hovland (Norwegen) und Ludvig Aberg (Schweden) gewann souverän das Match gegen Max Homa und Brian Harman. In Partie Nummer drei besiegten Shane Lowry (Irland) und Sepp Straka (Österreich) das US-Duo Rickie Fowler/Collin Morikawa. Den vierten Punkt für die Gastgeber holten McIlroy (Nordirland) und Tommy Fleetwood (England) gegen Patrick Cantlay und Xander Schauffele.

Das europäische Team von Kapitän Luke Donald will in Rom den Titel von den US-Amerikanern zurückerobern. Vor zwei Jahren hatte die US-Auswahl die Europäer in Whistling Straits im US-Bundesstaat Wisconsin mit dem Rekordsieg von 19:9-Punkten bezwungen. Allerdings liegt ein Sieg des US-Teams auf europäischem Boden bereits 30 Jahre zurück.

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