Wohnen in Esch
„déi Lénk“ sieht den Schöffenrat in seiner bisher größten strukturellen Krise
Es sei nicht die erste, aber die bisher größte strukturelle Krise des aktuellen Escher Schöffenrats. Grund genug für „déi Lénk Esch“, am gestrigen Montag eine Pressekonferenz einzuberufen. Denn mit dem aktuellen PAG („Plan d’aménagement général“) bekämpfen Bürgermeister Georges Mischo und seine Kollegen aus dem Schöffenrat der Partei zufolge die Armen – anstatt selbiges mit der Armut zu tun.
Frank Jost, Marc Baum und Laurent Biltgen äußerten sich am Montag zur restriktiven Politik der Mehrheit bezüglich Wohngemeinschaften Foto: Editpress/Julien Garroy
Nachdem es eine ganze Reihe Positionierungen zum PAG der Stadt Esch gegeben habe, wollte Marc Baum noch einmal klarstellen, was der PAG einer Gemeinde eigentlich kann und was er überhaupt darf. „Der allgemeine Entwicklungsplan ist ein Planungsinstrument, das die zukünftige Weiterentwicklung einer Stadt regelt. Es ist kein Instrument, das dazu dient, die Bevölkerung zu organisieren und bestimmte Wohnformen zu erlauben, geschweige denn zu verbieten“, stellte Baum klar.