„Urgence am Logement“

Wohnungskrise in Luxemburg: Fünf Jugendparteien fordern mehr Tempo

Fünf Jugendparteien stellten am Mittwoch zwölf gemeinsame Forderungen zur Lösung der Wohnungskrise. Viele der geforderten Maßnahmen befinden sich bereits seit Jahren auf dem Instanzenweg, werden von der CSV-DP-Mehrheit aber nicht umgesetzt.

In Luxemburg wird weiterhin Wohnraum gebaut – fünf Jugendparteien fordern mehr Tempo bei der Umsetzung von Maßnahmen gegen die Wohnungskrise

In Luxemburg wird weiterhin Wohnraum gebaut – fünf Jugendparteien fordern mehr Tempo bei der Umsetzung von Maßnahmen gegen die Wohnungskrise Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

„Mir hunn einfach de Constat gemaach als fënnef Jugendparteien, dass [am Logement] nach net genuch gemaach ginn ass“, sagte der Ko-Präsident der Jungsozialisten, Olivier Cano (27), am Mittwoch auf einer Pressekonferenz im „Independent Café“ in Luxemburg-Stadt. Auf seine Initiative hin haben JSL, CSJ, JDL, „déi jonk gréng“ und „déi jonk Lénk“ sich vor den Sommerferien zusammengefunden und eine mit „Urgence am Logement“ überschriebene Erklärung mit zwölf Forderungen zur Bekämpfung der „Logementskris“ ausgearbeitet, die junge Menschen besonders hart treffe. Dieser Erklärung vorangegangen sei die Feststellung, dass die in den letzten beiden Jahrzehnten „iwwerparteilech“ geführte Wohnungsbaupolitik nicht zum Durchbruch geführt habe, sagte Cano. Das überparteiliche Bündnis der fünf Jugendparteien will das nun ändern.

Zwölf Forderungen

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