Netzausfall
Wir hatten unrecht – zum Glück: Luxemburgs Notfallkommunikation läuft nicht über DNS-Server der Post
Am Freitag hat das Tageblatt die Geschichte eines Informatikers veröffentlicht, der den Netzausfall am Mittwoch mit einem simplen Trick umgehen konnte. Dieser Trick warf drängende Fragen zur Sicherheit von Luxemburgs Krisenkommunikation auf. Auf Nachfrage gibt die Regierung Entwarnung.
Wenn wichtige Netze plötzlich zur Baustelle werden … Foto: Archiv Editpress/Alain Rischard
Nach dem massiven Internetausfall bei der Post am Mittwochnachmittag hatten wir im Tageblatt spekuliert, dass nicht nur Internet und Telefondienste, sondern auch sicherheitsrelevante Systeme wie die Notrufe 112 und 113 sowie das LU-Alert-Warnsystem möglicherweise vom Ausfall der DNS-Server betroffen gewesen sein könnten. Der Fall des pensionierten IT-Experten Claude Flammang, der den Ausfall durch einen simplen DNS-Wechsel umgehen konnte, schien diese These zu stützen.