Luxemburg
Wieder auf Anfang: Ukraine-Flüchtlinge müssen mitunter zurück ins „Centre de primo-accueil“
Viele Flüchtlinge aus der Ukraine haben Schwierigkeiten, hierzulande eine feste Bleibe oder gar Arbeit zu finden. Hiesige Hilfsorganisationen stoßen an ihre Grenzen und sind teils überfordert, so auch das „Office national de l’accueil“ (ONA).
Zurück auf Los: Für einige Ukraine-Flüchtlinge geht es wieder zurück ins „Centre de primo-accueil“ Grafik: Shutterstock/Tageblatt
Alexander* ist verzweifelt. Ende August 2022, gut ein halbes Jahr nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, sind seine Frau und er aus dem zentralukrainischen Poltawa nach Luxemburg geflohen. Die hiesige Regierung hatte für die ukrainischen Geflüchteten eine Einrichtung bereitgestellt – zuerst in der „Structure d’hébergement d’urgence“ (SHUK) auf Kirchberg. „Es war eine Massenunterkunft“, sagt Alexander, „doch wir waren froh, dass wir in Luxemburg aufgenommen worden waren.“