Präsidentin der Nationalen Elternvertretung

„Wie sollen Eltern helfen, wenn sie nicht verstehen, was im Buch steht?“

Carla Carvalho ist für das Verhältnis von Eltern und Schule zuständig. Sie sieht ein System mit hohen Mitteln und durchwachsenem Ergebnis. An einer einzigen Schraube zu drehen reiche nicht.

Carla Carvalho, Präsidentin der Nationalen Vertretung der Eltern von Schülerinnen und Schülern, spricht bei Veranstaltung

Carla Carvalho, Präsidentin der Nationalen Vertretung der Eltern von Schülerinnen und Schülern Montage: Editpress

Schulische Inklusion und frühzeitige Prävention, um Problemen bei Schülern vorzubeugen, stehen bei Carla Carvalho ebenso im Vordergrund wie eine stärkere Einbindung von Eltern in den Schulalltag. Die 40-jährige graduierte Erzieherin, die seit 2023 der Nationalen Elternvertretung angehört, wurde Ende Februar für drei Jahre zur Präsidentin des Gremiums gewählt. Sie trat die Nachfolge von Alain Massen an.

Tageblatt: Frau Carvalho, von Amts wegen sind Sie um ein gutes Verhältnis von Eltern und Schule bemüht. Manche Eltern kommen zu den Elternabenden. Oftmals besteht jedoch der einzige Kontakt zwischen Lehrkräften und Eltern in den Bilanz-Gesprächen. Gibt es Verbesserungsbedarf?

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