Analyse

Wie man den Mangel an Erziehern lösen kann

In Luxemburg mangelt es an Erziehern. Zahlen, die bislang nicht veröffentlicht wurden und welche dem Tageblatt vorliegen, zeigen, dass die Diskrepanz zwischen offenen Stellen und ausgebildeten Erziehern geringer ist als bislang angenommen. Dennoch besteht das Problem weiterhin. Doch es gibt Lösungen, wie man mehr hochqualifizierte Erzieher ausbilden könnte. Eine Analyse.

Claude Meischs Pilotprojekt kann die Zahl der Bewerber für den Beruf des Erziehers ein wenig erhöhen. Die Qualität dieser Ausbildung bleibt aber umstritten. Die Lösung findet man woanders.

Claude Meischs Pilotprojekt kann die Zahl der Bewerber für den Beruf des Erziehers ein wenig erhöhen. Die Qualität dieser Ausbildung bleibt aber umstritten. Die Lösung findet man woanders. Foto: dpa/Monika Skolimowska

Um in Luxemburg Erzieher zu werden, gibt es verschiedene Wege, die man einschlagen kann. Ab 2e können die Bewerber aus einem Lyzeum in das auf Erzieherberufe spezialisierte LTPES („Lycée technique pour professions éducatives et sociales“) wechseln. Dort besuchen die Schüler eine 2e und 1re. Mit einem 1re-Diplom ist es dann möglich, sich beispielsweise an einer Uni oder Hochschule zu bewerben. Tut man das nicht und legt stattdessen noch ein Jahr drauf, die sogenannte „Terminale“, dann kann man zudem das Diplom des Erziehers erlangen („Educateur diplômé“) und in die Arbeitswelt einsteigen. Der Erwerb dieses Diploms schließt nicht aus, dass man sich anschließend noch an einer Uni oder Hochschule bewerben kann.

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