„Catcalling ist kein Kompliment“

Wie eine junge Luxemburgerin im Netz gegen Belästigung kämpft

„Bei so einem Dekolleté muss man einfach anpacken.“ Dieser Spruch ist nur einer von vielen, die Frauen oft hören müssen. Immer wieder versuchen Bewegungen in sozialen Netzwerken auf das sogenannte „Catcalling“ aufmerksam zu machen. Das Tageblatt konnte in einem Gespräch mit Anne Schmitz von der Bewegung „CatcallsOfLuxembourg“ mehr über die Situation in Luxemburg erfahren.

Wie eine junge Luxemburgerin im Netz gegen Belästigung kämpft

Bild: Instagram/@catcallsofluxembourg

Viele Frauen erleben regelmäßig Catcalling. Das Phänomen bezeichnet eine Form von sexueller Belästigung, bei der Frauen anzügliche Kommentare nachgerufen werden oder ihnen nachgepfiffen wird. Es können sogar Fälle von körperlicher Belästigung vorkommen. Um darauf aufmerksam zu machen, ist im sozialen Netzwerk Instagram die „@Catcallsof“-Bewegung entstanden. Die Betreiber der Accounts schreiben die Sprüche, die Frauen zugerufen werden, in verschiedenen Städten mit Kreide auf die Straße – und stellen das dann ins Netz. Die Studentin Anne Schmitz hat sich entschieden, die Bewegung in Luxemburg zu starten. So postet sie seit März auf dem Account @catcallsofluxembourg die Catcalls, die Follower – oft anonym – mit ihr teilen.

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