19 oder 21?

Wie eine Zahlenspielerei die politische Farbe des nächsten Staatsratsmitglieds entscheiden könnte

Georges Wivenes verlässt Ende Juni den Luxemburger Staatsrat. Eine Zahlenspielerei könnte dabei entscheiden, ob „déi gréng“ oder die Christlich-Sozialen den Posten als Nächstes besetzen können.

Entweder die CSV oder „déi gréng“ können den nächsten Kandidaten für den Staatsrat stellen

Entweder die CSV oder „déi gréng“ können den nächsten Kandidaten für den Staatsrat stellen Symbolfoto: Editpress/Alain Rischard

19 oder 21? Die Antwort auf diese Frage entscheidet streng genommen, wer den Posten von Georges Wivenes im Staatsrat erhält, denn der CSV-Mann tritt am 30. Juni aus. Damit könnte die CSV ihr achtes Staatsratsmitglied an „déi gréng“ verlieren, die bis jetzt nur zwei Mitglieder haben. Wer den Posten besetzen darf, entscheidet sich dadurch, wie man die Regeln interpretiert. CSV-Fraktionschefin Martine Hansen sagte am Dienstag dem Tageblatt gegenüber, dass ihre Partei den Sitz verloren habe. „Wir haben bei den nationalen und europäischen Wahlen Sitze verloren und deswegen mussten wir den Posten jetzt definitiv abgeben“, so Hansen.

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