50 Jahre Militärputsch in Chile

Wie die Familie Arellano vor der Diktatur nach Luxemburg floh

Vor 50 Jahren putschte sich in Chile das Militär an die Macht und beendete den „chilenischen Weg zum Sozialismus“ des demokratisch gewählten Präsidenten Allende. Tausende Menschen fielen der Diktatur von General Pinochet zum Opfer. Viele flohen ins Exil – auch nach Luxemburg, wie die Geschichte der Familie Arellano zeigt.

Bilder von „Verschwundenen“ vor dem Palacio de La Moneda, dem Präsidentenpalast in Santiago de Chile. Die Fotos erinnern an die Opfer der Militärdiktatur von 1973 bis 1990.

Bilder von „Verschwundenen“ vor dem Palacio de La Moneda, dem Präsidentenpalast in Santiago de Chile. Die Fotos erinnern an die Opfer der Militärdiktatur von 1973 bis 1990. Foto: AFP/Martin Bernetti

Die Heimat seines Vaters und seines Großvaters hat Hugo Arellano nicht losgelassen. Es ist auch seine Heimat, zumindest seine zweite. Der 36-Jährige ist in Luxemburg geboren und aufgewachsen. „Ich fühle mich in Chile wie zu Hause. Meine Geschwister und ich waren als Kinder oft dort“, sagt er und fügt hinzu: „Und in unserer Familie wurde sehr oft über Chile gesprochen.“

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