Analyse

Wie die DP es schafft, eine breite Mitte an Wählern zu bedienen

Wie so oft in den vergangenen Jahren gehört die DP zu den Wahlgewinnern. Die Partei von Xavier Bettel kommt auf 14 Abgeordnete. Ähnlich viele Mandate hatten die Liberalen schon einmal, als sie eine Regierung mit der CSV eingingen. Über die Wandlungsfähigkeit einer Partei.

Xavier Bettel hat seine Partei einem „außergewöhnlichen Modernisierungsprozess“ unterzogen

Xavier Bettel hat seine Partei einem „außergewöhnlichen Modernisierungsprozess“ unterzogen Foto: Editpress/Julien Garroy

„Back to basics“, mit diesen Worten kommentierte der DP-Politiker Charles Goerens am Wahlsonntag die ersten Hochrechnungen bei RTL. Als seine Partei 2013 mit der LSAP und den Grünen ein Mitte-links-Bündnis anstrebte, hielt Goerens dies für eine Schnapsidee. Er, der damals als Erstgewählter im Norden gerne Minister in einer CSV-DP-Regierung geworden wäre, verabschiedete sich aus der nationalen Politik. „Back to basics“ heißt es nun auch für Goerens’ DP. Nach zehn Jahren Blau-Rot-Grün wurden die Liberalen bei den Wahlen am 8. Oktober zwar gestärkt, dennoch bleibt ihnen nur die Rolle des Juniorpartners an der Seite der CSV.

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