Gastbeitrag
Wie beeinflusst unsere „Positionalität“ unsere Erkenntniswahrnehmung?
Wenige Aufgaben sind schwieriger, als Dinge außerhalb der eigenen Perspektive zu beobachten. Besteht unsere Realität aus absoluten Wahrheiten oder besteht sie aus Annahmen, die sich aus unserer Identität und unseren Erfahrungen zusammensetzen?
Schüler*innen und Student*innen sollen in der Schule eigenständiges Denken vermittelt bekommen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Den größten Teil unseres Lebens leben wir in unseren Köpfen. Dabei bestätigen wir immer unseren eigenen Ansichten in einem unbewussten Dialog in unserem Kopf. Sogar wenn wir wichtige Themen mit anderen besprechen, handelt es sich nicht wirklich um einen Dialog. Es handelt sich eigentlich um einen Monolog, bei dem wir versuchen, uns selbst zu überzeugen, zu verteidigen und unsere Ansicht anzupassen.