Letzte mündliche Prüfungen
Wie Luxemburgs Primaner das Examen erleben
Das „Première-Examen“ ist die vielleicht prägendste Etappe in der Laufbahn eines Schülers. Die Aufregung vor der Prüfung, gepaart mit der Angst vor Corona, stellt die Jugendlichen vor eine harte Bewährungsprobe. Auch die mündlichen Prüfungen, die diese Woche stattfinden, unterliegen besonderen Sicherheitsmaßnahmen. Zwei Primaner berichten dem Tageblatt, wie sie die Examenszeit erleben.
Abschlussschüler Michel Rigo hat die Maske an und zeigt die Lernbücher seines Hauptfaches „Economie politique“ Foto: privat
Michel Rigo ist 21, Schüler der 1re D am „Stater Kolléisch“ („Athenée du Luxembourg“) und legt sein Abschlussexamen zum zweiten Mal ab. „Im Vergleich zum letzten Jahr ist es nicht wesentlich anders“, sagt Michel. Bei seinem ersten Versuch im vergangenen Jahr saß er beim mündlichen Examen den Prüfern direkt gegenüber. Dieses Jahr sitzt Michel ganz vorne im Raum, die Prüferetwa in der Mitte. Letztere halten auch untereinander einen Sicherheitsabstand ein. Die Maske durfte Michel während der mündlichen Prüfung abnehmen.