Schadstoffe
Wegen Gefahr von Krebs und Unfruchtbarkeit: Umweltverwaltung verbietet Verkauf von zehn Tattoofarben
Tätowierer dürfen künftig nicht mehr auf diese zehn Farben zurückgreifen Foto: Editpress/Alain Rischard
Die Luxemburger Umweltverwaltung hat am Mittwoch ein Verkaufs- und Verwendungsverbot über zehn Tattoofarben verhängt. Kunden, die im Besitz der betroffenen Substanzen sind, werden demnach gebeten, diese nicht mehr zu verwenden und können sich mit den jeweiligen Verkaufsstellen in Verbindung setzen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Umweltverwaltung vom Mittwoch hervor. Alle nachfolgend aufgeführten Produkte verstoßen gegen die sogenannte „REACH“-Verordnung der EU, die den Einsatz gefährlicher Chemikalien in Tätowierfarben und Permanent-Make-up regelt. Sie verbietet unter anderem krebserregende sowie fortpflanzungsgefährdende Stoffe. Die zehn überprüften Tattoofarben enthalten eine zu hohe Konzentration einer oder mehrerer schädlicher Substanzen: Blei, Benzo(a)pyren, Naphthalin, Kobalt, Nickel und Arsen.