Sparkasse in der Caritas-Affäre

Wann wurde wer in der Regierung informiert? Zeitlicher Ablauf führt zu Irritationen 

Nachspiel im Caritas-Skandal: Nach der Millionen-Strafe der Finanzaufsichtsbehörde CSSF lädt die zuständige Chamber-Kommission Vertreter der „Spuerkeess“ sowie Premier Frieden und Finanzminister Roth zum Krautmarkt. Mehr als vier Stunden lang geht es um Transparenz – und Schuldfragen.

Zu Beginn einer vierstündigen Sitzung: Kommissionspräsidentin Diane Adehm, Finanzminister Gilles Roth und Premier Luc Frieden

Zu Beginn einer vierstündigen Sitzung: Kommissionspräsidentin Diane Adehm, Finanzminister Gilles Roth und Premier Luc Frieden Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Nach der Sitzung der Finanzkommission am Montagnachmittag macht Gilles Roth seiner Enttäuschung Luft. Der Finanzminister bedauert, dass die „Spuerkeess“ es fünf Jahre nach der Anordnung der Finanzaufsicht CSSF nicht geschafft habe, ihr System zur Kontrolle von Überweisungen und zum Schutz vor Geldwäsche vollumfänglich an die Gesetzgebung anzupassen. Zwar habe es nachweislich einzelne Verbesserungen gegeben, so Roth, aber: „Das ist nicht gut für eine systemische Bank.“

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