Weltgesundheitsorganisation

WHO-Chef zu Besuch in Luxemburg: Der ohnmächtige Riese

Häufig kritisiert und unterfinanziert – die World Health Organization (WHO), die den Auftrag hat, „allen Völkern zur Erreichung des bestmöglichen Gesundheitszustands zu verhelfen“, steht vor großen Herausforderungen und unter Reformdruck. Sie ist stärker denn je von freiwilligen Beiträgen von Staaten und Stiftungen abhängig. Ihr Generaldirektor, der Äthiopier Tedros Adhanom Ghebreyesus, ist am Freitag auf Arbeitsbesuch in Luxemburg.  

Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO, während einer Pressekonferenz am Hauptsitz der WHO in Genf

Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO, während einer Pressekonferenz am Hauptsitz der WHO in Genf Foto: Lian Yi/XinHua/dpa

Es war ein Kindheitserlebnis, das Tedros Adhanom Ghebreyesus prägte und von dem er immer wieder erzählt, wenn er nach seiner Motivation als Generaldirektor der WHO gefragt wird. Sein Bruder sei im Alter von drei, vier Jahren an einer Krankheit gestorben, die in einem Land mit einem besseren Gesundheitswesen hätte geheilt werden könne. Erst als Tedros, wie er von allen gerufen wird, bereits Biologie studierte, fand er heraus, um welche Krankheit es sich gehandelt hatte: um die Masern. Das habe er nicht akzeptieren können.

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