Antisemitismus
Vorfälle von Judenhass steigen in vielen Ländern erneut – auch in Luxemburg
Angriffe auf Synagogen, jüdische Schulen und Geschäfte sowie auf einzelne Personen haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Die große Mehrheit des antisemitischen Exzesses findet in den sozialen Netzwerken statt. In Luxemburg verzeichnet die Initiative „Recherche et information sur l’antisémisme au Luxembourg“ (RIAL) für 2024 ebenso einen weiteren Anstieg der Vorfälle.
Ein Teilnehmer einer Kundgebung zum europäischen jüdischen Jugendkongress trägt eine Kippa mit Davidstern Foto: Hannes Albert/dpa
Bereits zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs vor einem Monat hat die Anti-Defamation-League (ADL) Alarm geschlagen. Die Menschenrechtsorganisation mit Sitz in New York, die gegen Diskriminierung und Diffamierung von Juden eintritt, hatte ihren Bericht über den weltweiten Antisemitismus veröffentlicht. Sie hatte in den sieben Ländern mit den größten jüdischen Gemeinden außerhalb Israels recherchiert.