Gesundheitspolitik

Von Stillstand und Mauerbau: CSV übt heftige Kritik an Ministerin Lenert

Auf den letzten Drücker: Zum Ende der Legislaturperiode wurde noch der langersehnte Nationale Gesundheitsplan vorgestellt, außerdem soll das Gesetz zu den ambulanten Spitalstrukturen verabschiedet werden. Die Christsozialen sprechen von einer „Bankrotterklärung“ der Regierung und kritisieren die „sozialistische Planwirtschaft“ von Paulette Lenert.

Claude Wiseler lässt kaum ein gutes Haar an der sozialistischen Gesundheitspolitik

Claude Wiseler lässt kaum ein gutes Haar an der sozialistischen Gesundheitspolitik Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Immer wieder wurde er in Aussicht gestellt – und dann nicht zuletzt wegen der Covid-Pandemie auf die lange Bank geschoben: Gesundheitsministerin Paulette Lenert und Claude Haagen (beide LSAP), Minister für soziale Sicherheit, hatten den Nationalen Gesundheitsplan vor drei Wochen vorgestellt. Für den Plan waren die Stärken und Schwächen des hiesigen Gesundheitssystems analysiert worden. Dabei wurden mehrere Indikatoren herausgearbeitet, die zeigen, wo Nachholbedarf besteht. Zwölf strategische Achsen und 37 konkrete Aktionen sind vorgesehen – nach den vier Schlüsselkriterien Qualität, Gleichheit, Vertrauen und Attraktivität des Gesundheitssystems.

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