Weltraum
Von Mondsauerstoff und Asteroidenabwehr: Luxemburg will Zusammenarbeit mit ESA vertiefen
Die Europäische Weltraumagentur ESA und das Großherzogtum wollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten, besonders wenn es um Ressourcen im Weltall geht. Ein Besuch im Test- und Forschungszentrum im niederländischen Noordwijk – zwischen Satelliten made in Luxembourg und der ersten Space-Tankstelle auf dem Mond.
Mehr Zusammenarbeit im Weltall: Lex Delles für Luxemburg (M.) und Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA (l.) Foto: MECO
Lex Delles muss sich ducken. Einmal unter der niedrigen Schleuse hindurchtauchen, dann steht er im Inneren des Weltraumlabors der Internationalen Raumstation ISS. „Ist größer, als ich mir das vorgestellt habe“, sagt Delles. Um diese Erfahrung zu sammeln, hat sich der Wirtschaftsminister nicht extra ins All schießen lassen müssen. Eine Reise nach Noordwijk an die holländische Nordseeküste genügt auch. Hier, in der Erasmus High Bay auf dem Gelände der European Space Agency (ESA), steht eine exakte Nachbildung des Weltraumlabors „Columbus“.