Parlament
Von Covid-19, Krätze und Wölfen
Fast hätte man meinen können, Covid-19 würde sich gestern ausnahmsweise aus der parlamentarischen Debatte heraushalten, denn die meisten Fragen zu Beginn der Plenarsitzung betrafen alles Mögliche, außer die nervende Pandemie.
Bildungsminister Claude Meisch bestätigte die hohe Abwesenheitsquote beim Lehrpersonal Foto: Editpress/Julien Garroy
So interessierte sich der Ost-Deputierte der CSV Léon Gloden für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Polizei bei den sich häufenden Tankstellenüberfällen in Remerschen und Schengen und die zunehmenden Wohnungseinbrüche. Die rezenten Zahlen zeigten, dass die Einbrüche im Osten des Landes nicht dramatisch zugenommen haben, entgegnete Henri Kox („déi gréng“), Minister für Innere Sicherheit. Details zu den rezenten Tankstellenüberfällen wollte er aus ermittlungstechnischen Gründen nicht geben. Bestehende Abkommen mit den Nachbarländern ermöglichten der Polizei die Verfolgung von Straftätern jenseits der Grenze. Das Prüm-Abkommen sehe einen Datenaustausch zwischen Ländern bei Straftaten vor.