Verkehrssicherheit
„Vision zéro“ im Dunkeln: Luxemburg baut Straßenbeleuchtung ab – Unfallzahlen bleiben stabil
Der nationale Sicherheitsplan soll Luxemburgs Rückstand beim Thema Verkehrssicherheit aufholen. Gleichzeitig reduziert das Land seit Jahren die Autobahnbeleuchtung. Doch die Zahlen zeigen: Weniger Licht bedeutet nicht mehr Unfälle.
Weniger Licht auf den Luxemburger Autobahnen hat laut Ministerin Backes keinen negativen Einfluss auf die Verkehrssicherheit Symbolfoto: Editpress/Alain Rischard
Was das Thema Verkehrssicherheit betrifft, so hat Luxemburg Nachholbedarf: Der Präsident der „Sécurité routière“, Paul Hammelmann, bezeichnete den Rückstand des Großherzogtums in diesem Bereich am Dienstag im Gespräch mit RTL als „enorm“. Der nationale Aktionsplan von Transportministerin Yuriko Backes (DP) sei zwar „sehr ambitioniert“ und könne den Rückstand innerhalb von fünf Jahren aufholen – trotzdem leide das Land darunter, dass die Umsetzung verschiedener Maßnahmen zu lange gebraucht habe.