Debatte

„Vill Meenung, wéineg Anung“: Chamber diskutiert über zwei Petitionen zu LGBTIQA+-Inhalten in Schulen

Am Dienstagmorgen will die Chamber über zwei Petitionen zu LGBTIQA+-Inhalten in Schulen diskutieren. Doch es zeigt sich, dass es eigentlich um Angst, Unwissenheit, Desinformation und Grenzüberschreitungen geht. Über eine Debatte, die sinnbildlich steht für den Weg, den die Demokratie gerade nimmt.

LGBTIQA+-Inhalte im Unterricht Luxemburger Schulen? Eine Petition wollte diese Inhalte ausschließen, die andere sie vertiefen – das Thema am Dienstag in der Chamber in Luxemburg.

LGBTIQA+-Inhalte im Unterricht Luxemburger Schulen? Eine Petition wollte diese Inhalte ausschließen, die andere sie vertiefen – das Thema am Dienstag in der Chamber in Luxemburg. Symbolfoto: Frank Molter/dpa

Am Ende eskaliert die Diskussion doch noch. „Seit Jahrhunderten“, sagt der Petent Steve Schmitz, „kann ich mich nicht erinnern, dass irgendwelche Leute so angegriffen worden wären, dass irgendetwas Schlimmes passiert wäre.“ Raunen von den Zuschauerrängen. Kopfschütteln bei den Abgeordneten. Schmitz spricht weiter: Es könne nicht sein, dass heute „die Bösen die Heteros“ seien. Kurze Zeit später schneidet ihm Francine Closener (LSAP) das Wort ab, die Zeit ist abgelaufen. „Sie haben viele Behauptungen in den Raum gestellt und nicht wirklich auf Fragen geantwortet“, sagt die Kommissionspräsidentin. „Vill Meenung, wéineg Anung.“

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