Covid-19-Retrospektive
Viele Menschen in Luxemburg halten sich nicht an die Quarantäne – und fahren trotz Corona-Infektion in den Urlaub
Viele nachweislich infizierte Einwohner Luxemburgs halten sich nicht an die Quarantäne und fahren sogar mit einem positiven Testresultat in den Urlaub. Das geht aus der Covid-19-Retrospektive der vergangenen Woche hervor.
Einige Urlauber bringen nicht nur gute Laune und volle Geldbeutel mit, sondern auch ein paar Coronaviren Symbolbild: dpa/Clara Margais
Einige Menschen scheinen den Sinn der Quarantäne nicht verstanden zu haben – oder ihn nicht verstehen zu wollen – und führen die groß angelegte Teststrategie in Luxemburg ad absurdum. So meldet die Regierung in ihrem wöchentlichen Rückblick auf den Covid-19-Virus im Großherzogtum, dass sich viele Infizierte nicht an die Quarantäne-Vorschriften halten, sich dementsprechend nicht isolieren und mitunter sogar noch in den Urlaub fahren, nachdem sie einen positiven Corona-Test erhalten haben.
Aus dem Bericht geht ebenfalls hervor, dass 74 Prozent der Menschen in Quarantäne unter 45 Jahre alt sind. Bei der Aufschlüsselung der Menschen, die sich in Quarantäne befinden, liegen die 15- bis 29-Jährigen (27%) vorn, gefolgt von den 30- bis 44-Jährigen (24%), Kindern im Alter von bis zu 14 Jahren (23%), 45- bis 59-Jährigen (20%) und 60-Jährigen (5%).
In der Woche vom 27. Juli bis zum 2. August wurden 525 positive Fälle festgestellt, darunter haben sich 155 Menschen innerhalb der Familie angesteckt. Die Zahl der aktiven Corona-Infektionen betrug am 2. August 1.241. Das durchschnittliche Alter liegt bei 36 Jahren.