„Das ist beschämend!“

Vereinigung kritisiert Politik der Regierung: Statt der Obdachlosigkeit werden die Obdachlosen bekämpft

Mit dem Ende der „Wanteraktioun“ stehen Hunderte Menschen ohne Dach da. Die Vereinigung „Solidaritéit mat den Heescherten“ übt scharfe Kritik an der Politik der Regierung und fordert konkrete Maßnahmen gegen die wachsende Obdachlosigkeit in Luxemburg.

Nach dem Ende der diesjährigen „Wanteraktioun“ haben mehr als 300 Menschen kein Dach mehr zum Schlafen über dem Kopf

Nach dem Ende der diesjährigen „Wanteraktioun“ haben mehr als 300 Menschen kein Dach mehr zum Schlafen über dem Kopf Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Mit der Schließung der „Wanteraktioun“ am 15. April stehen rund 300 Menschen in Luxemburg wieder auf der Straße. Die saisonale Notunterkunft bot während der Wintermonate einen Schutzraum für Menschen ohne Dach über dem Kopf – doch mit dem Frühling endet allem Anschein nach auch das politische Interesse. „Dies ist ein Paradebeispiel für das Fehlen einer Politik zur Prävention von Obdachlosigkeit in Luxemburg“, kritisiert die Vereinigung „Solidaritéit mat den Heescherten“ am Donnerstag in einem Presseschreiben.

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