Überblick

Verdächtige Person festgenommen: Das sind die neuesten Entwicklungen in der Caritas-Affäre

61 Millionen fehlen in den Kassen der Caritas. Die fast 500 Mitarbeiter haben am Montagmorgen erste Erklärungen aus der Führungsetage erhalten. Ein Blick in die Prüfungsberichte der Stiftung belegt, dass es in der jüngeren Vergangenheit bereits Ungereimtheiten in der Buchhaltung gab.

Findet die Caritas nach den jüngsten Enthüllungen wieder in die Spur?

Findet die Caritas nach den jüngsten Enthüllungen wieder in die Spur? Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Eine hohe Angestellte einer Stiftung entwendet in der Abwesenheit des Generaldirektors innerhalb kürzester Zeit 61 Millionen Euro. Nicht nur die 28 Millionen, die auf dem Konto waren. Nein, mithilfe (nichtsahnender?) Dritter wurden Kreditlinien in Höhe von 31 Millionen Euro aufgenommen, die dann ebenfalls kurze Zeit später auf ein spanisches Konto transferiert wurden. Als der Generaldirektor aus dem Urlaub zurückkehrt, bietet die Verdächtige ihm noch bei der Spurensuche ihre Hilfe an – nur um sich kurze Zeit später abzusetzen. Das Geld? Weg. Was wie ein hollywoodreifer Blockbuster klingt, ist der Albtraum, in dem sich Marc Crochet, CEO der Caritas, und seine Stiftung gerade befinden. Dem Tageblatt gegenüber wollte Marc Crochet keine Stellungnahme zu der laufenden Affäre abgeben und verwies stattdessen auf die Pressestelle der Staatsanwaltschaft.

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