Nach Angriff in der Grand-rue

Terri Allington von „Ask for Angela“ über Zivilcourage und Gewalt

Mitte August wurde eine Frau in der Grand-rue in Luxemburg-Stadt brutal angegriffen. Terri Allington von „Ask for Angela“ meldete sich früh zu Wort. Jetzt fordert sie mehr Zivilcourage und Sicherheit im öffentlichen Raum. Antworten zur späten Kommunikation der Staatsanwaltschaft bleiben derweil aus.

Rief 2026 den Verein „Ask for Angela“ in Luxemburg ins Leben: Terri Allington

Rief 2026 den Verein „Ask for Angela“ in Luxemburg ins Leben: Terri Allington Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Am 20. August, kurz nach 16 Uhr, erreicht Terri Allington ein anonymer Anruf. Die Person am anderen Ende der Leitung ist außer sich, klingt panisch. Sie berichtet von einem brutalen Übergriff auf eine Frau, in der Nacht zum 17. August in der Grand-rue in Luxemburg-Stadt. „Mir wurde schnell klar, dass es nicht darum ging, mich über den Vorfall zu informieren“, sagt Allington dem Tageblatt. „Es war ein Hilferuf. Bis dahin war der Fall noch nicht öffentlich kommuniziert worden.“

Allington brachte im Juli 2026 das Sicherheitskonzept „Ask for Angela“ nach Luxemburg. Seitdem können Menschen in teilnehmenden Gastronomiebetrieben oder bei Veranstaltungen das geschulte Personal nach Angela fragen und so diskret um Hilfe bitten, wenn sie sich in Gefahr befinden.

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