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System T – (kein) Ende in Sicht?

System T – (kein) Ende in Sicht?

Foto: dpa/Mohssen Assanimoghaddam

Das Problem ist bekannt. Doch es geschah lange nichts. Bis die Sauerei nun wieder einmal und hoffentlich endgültig in den Schlagzeilen der internationalen Medien gelandet ist: die Fleischindustrie! Der Fleischbaron Clemens Tönnies hat nicht nur ganz Deutschland gegen sich aufgebracht, sondern eine europaweite Systemfrage befeuert, die längst überfällig war. Das extrem billige Fleisch, das Leid der Tiere, das Sterben der Bauernhöfe und die unerträgliche Situation der Arbeiter*innen aus Rumänien, Polen und Ungarn sind Facetten eines Systems, das endlich überwunden werden muss. Es geht um das System der Mega-Schlachthöfe und Billigfleisch-Produzenten, die durch ihre widerliche und (leider) politisch absolut tolerierte Billiglohnpraxis, mit der aktiven Mithilfe einer mehr als nur bedenklichen EU-Politik, in den Schlagzeilen sind! Demnach ein weiteres Grundproblem neoliberaler Wirtschaftspolitik, die es Konzernherren à la Tönnies erlaubt, sehr reich zu werden.

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