CSL
Studie bestätigt die immer ungleichere Verteilung der Einkommen in Luxemburg
In der Märzausgabe von Econews hatte die Arbeitnehmerkammer bereits festgehalten, dass die Ungleichheiten bei den Einkommen etwa seit 2005 ständig zunehmen. Jetzt hat sie ihre Analyse verfeinert.
Was lacostet die Welt? Für einige spielt Geld keine Rolex. Foto: Tageblatt-Archiv
Die Feststellung, dass die Ungleichheiten in Bezug auf die Einkommen zunehmen, ist globaler Natur. Jetzt legte die CSL eine detailliertere Studie vor. Ihr zufolge hat es seit 2005 sehr unterschiedliche Entwicklungen bei den niedrigen und den hohen Einkommen gegeben. Die oberste Grenze des ersten Dezils (sprich die zehn niedrigsten Prozent aller Einkommen) hat hierzulande zwischen 2005 und 2018 jährlich um 1,6 Prozent zugenommen. Das ist ein Wert, der unter jenem zur Entwicklung in der Eurozone liegt. Letzterer Wert liegt im selben Zeitraum bei jährlich rund 1,9 Prozent. Die Lohnentwicklung bei den geringen Einkommen stieg im Vergleichszeitraum weitaus stärker in Belgien und in Frankreich (um 4 bzw. 3 Prozent).