Wahlanalyse

Stark an den Rändern: ADR legt vor allem in der Peripherie zu

Die ADR gilt vielen als einer der großen Gewinner dieser Wahl: ein weiterer Sitz in der Chamber, Fraktionsstatus. Dabei hat man nur wenig Wähler dazugewinnen können – und das vor allem im Norden.

Parteipräsident Fred Keup in der Wahlnacht im Interview mit RTL

Parteipräsident Fred Keup in der Wahlnacht im Interview mit RTL Foto: Editpress/Tania Feller

Bei der ADR herrschte in der Wahlnacht Bierlaune. Die Partei um Präsident Fred Keup zählte sich selbst zu den großen Gewinnern dieser Parlamentswahlen – und wurde auch von anderen Parteien so gesehen. In der Nacht vom 8. Oktober war vielerorts von einem Rechtsruck in Luxemburg die Rede. Nur: Mit Zahlen belegen lässt sich dieser Rechtsruck nicht so wirklich. Richtig ist: Die ADR hat im Vergleich zur vorangegangenen Legislaturperiode einen Sitz in der Chamber hinzugewonnen. Zu Fred Keup und Fernand Kartheiser im Süden, Jeff Engelen im Norden und Neu-Parlamentarier Tom Weidig im Zentrum gesellt sich Alexandra Schoos, die das neue Mandat der ADR im Wahlbezirk Osten gewonnen hat – und ihre Partei damit auf Fraktionsstärke bringt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Wegen mangelnder Genauigkeit

Staatsrat lehnt Gesetz zur Finanzierung des Transportsyndikats TICE ab