Rede zur Außenpolitik

Stabiler Partner in einer instabilen Welt: Außenminister Bettel über Luxemburgs internationale Rolle

Während die Weltordnung chaotischer wird, bleiben die luxemburgischen Verhältnisse stabil. Welche Aufgabe folgt daraus für das Großherzogtum auf internationaler Bühne? Solidarisch zusammenstehen mit Europa und den Verbündeten, sagt Außenminister Bettel, aber ohne dem Narrativ zu verfallen: „The West against the Rest“.

Schreibt auch gerne Nachrichten an seine internationalen Amtskollegen: der selbsternannte „WhatsApp“-Diplomat Xavier Bettel (DP)

Schreibt auch gerne Nachrichten an seine internationalen Amtskollegen: der selbsternannte „WhatsApp“-Diplomat Xavier Bettel (DP) Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Eine „Tour um den Globus“ verspricht Außenminister Xavier Bettel (DP) den Abgeordneten der Chamber an diesem Dienstagnachmittag. Knapp anderthalb Stunden braucht der „Reisende“ im Auftrag Luxemburgs dafür, wie er sich selbst in dieser Zeit einmal nennt, – von den Kriegs- und Krisenherden Ukraine, Naher Osten und Sudan, über Afrika, Asien und die Amerikas, um schließlich wieder bei den Grenzkontrollen vor der eigenen Haustür zu landen. Es sei viel passiert im Jahr seit seiner letzten Deklaration vor dem Parlament, sagt Bettel gleich zu Beginn. Was jedoch konstant geblieben ist: die politische Instabilität nah und fern. Vom Erstarken rechtsextremer Parteien in den Nachbarländern bis zum Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas, der, so Bettel, „am seidenen Faden“ hänge.

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