Parlamentssitzung am Samstag
Staat übernimmt bis zu 81 Prozent der energetischen Sanierungskosten
Das Parlament tagt selten an einem Samstag. Doch angesichts des ausgelaufenen Notstands, der die Regierung dazu ermächtigt hatte, schnell mit Reglementen auf die sanitären, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu reagieren, war es nötig. Denn jene Ausnahmeregeln, die getroffen wurden und weiterhin gültig sein sollen – immerhin ist die Krise nicht vorbei –, müssen jetzt vom Parlament verabschiedet werden und somit Gesetzesform bekommen. Renovierungen am Eigenheim werden bis März 2021 stärker als bislang gefördert; auch diese umwelt-, wirtschafts- und bürgerfreundliche Maßnahme wurde von der „Chamber“ angenommen.
Wer sein Haus etwa mit einer Wärmepumpe aufrüsten möchte, kann dies bis März 2021 zu außergewöhnlich niedrigen Kosten tun Illustration: Editpress-Archiv
Semiray Ahmedova („déi gréng“), Präsidentin der parlamentarischen Wohnungskommission, stellte das entsprechende Gesetzesprojekt vor, das bis zum 31. März 2021 (und rückwirkend seit dem 20. April dieses Jahres) eine Reihe von bestehenden Prämien des Programms „PRIMe House“ erhöht und so sowohl den Handwerksbetrieben, den Bürgern, die in energetische Sanierung investieren wollen, als auch der Umwelt und dem Staat, der seine Klimaziele erreichen will, helfen.