Caritas-Skandal

„Spuerkeess“ wollte, dass niemand von ihrer 5-Millionen-Euro-Strafe erfährt

Die Affäre rund um den Caritas-Betrug und die darauf folgende Strafe der Finanzaufsicht CSSF bringt Regierung und „Spuerkeess“ weiter in Erklärungsnot. In nicht weniger als drei Antworten auf parlamentarische Anfragen der Opposition („déi Lénk“, LSAP und „déi gréng“) gibt Finanzminister Roth nun weitere Details preis.

Repräsentativ, aber nicht transparent: die „Spuerkeess“

Repräsentativ, aber nicht transparent: die „Spuerkeess“ Foto: Editpress-Archiv/Robert Spirinelli

Am 2. Mai verhängte die Bankenaufsicht CSSF eine Verwaltungsstrafe von knapp fünf Millionen Euro gegen die „Spuerkeess“, weil ein System zur Überwachung von Transaktionen trotz früherer Auflagen weiterhin strukturelle Mängel aufwies. Die Sanktion bezog sich zwar nicht explizit auf den Fall Caritas – aber sie betrifft genau jenes Überwachungssystem, das betrügerische Gelbüberweisungen eigentlich erkennen und verhindern sollte. 

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