Betrugsverdacht

Spuerkeess-Mitarbeiter soll Komplizen haben – Justiz ermittelt wegen krimineller Vereinigung

Nach einer Anzeige der Spuerkeess gegen einen Mitarbeiter und mögliche Mittäter laufen die Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft nennt neue Details zu den Vorwürfen.

Der Spuerkeess-Mitarbeiter wurde von seinen Aufgaben entbunden

Der Spuerkeess-Mitarbeiter wurde von seinen Aufgaben entbunden Archivfoto: Editpress/Alain Rischard

Nachdem die Spuerkeess in der vergangenen Woche einen mutmaßlichen Fall von internem Betrug öffentlich gemacht hatte, hat die Staatsanwaltschaft auf Tageblatt-Anfrage neue Details zu den Vorwürfen bekannt gegeben.

Demnach erstattete die Bank bereits am 14. September 2026 Anzeige gegen einen ihrer Mitarbeiter sowie gegen mögliche Komplizen, die nicht bei der Spuerkeess beschäftigt sind.

Ein Untersuchungsrichter, der mit dem Fall betraut wurde, habe daraufhin ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. „Die Vorwürfe umfassen Betrug, Urkundenfälschung sowie den Gebrauch gefälschter Urkunden, Diebstahl, Hausdiebstahl, Untreue und Computerbetrug“, erklärte die Staatsanwaltschaft. Zudem werde der Verdacht der Bildung einer kriminellen Organisation beziehungsweise einer kriminellen Vereinigung überprüft.

Der beschuldigte Mitarbeiter sei mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden worden, hatte die Spuerkeess vergangene Woche mitgeteilt.

Die Ermittlungen der Justiz dauern an. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung. (tis)

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